Änderungen von A4NEU (Ä1,2) zu A4NEU (Ä1,2,3)
Ursprüngliche Version: | A4NEU (Ä1,2) (Version 3) |
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Status: | Modifiziert |
Eingereicht: | 02.05.2024, 12:17 |
Neue Version: | A4NEU (Ä1,2,3) (Version 4) |
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Status: | Eingereicht |
Eingereicht: | 02.05.2024, 12:17 |
Titel
Antragstext
Von Zeile 5 bis 53:
Wir wollen eine möglichst rechtzeitige und niederschwellige Kommunikation von geeigneten und ungeeigneten Gebieten, um den Bürger:innen eine Planungsgrundlage zu geben.
- Wir wollen eine möglichst rechtzeitige und niederschwellige Kommunikation von geeigneten und ungeeigneten Gebieten, um den Bürger:innen eine Planungsgrundlage zu geben
Die Berücksichtigung der erwartbar sinkenden Energiebedarfe in den Gebäuden.
- Die Berücksichtigung der erwartbar sinkenden Energiebedarfe in den Gebäuden.
Transparente und nachhaltige Kommunikation und Planung im Zusammenhang mit der (Fern-)Wärmeversorgung
Eine möglichst rechtzeitige und niederschwellige Kommunikation von geeigneten und ungeeigneten Gebieten, um den Bürger:innen eine Planungsgrundlage zu geben.
Die Berücksichtigung der erwartbar sinkenden Energiebedarfe in den Gebäuden.
Möglichst geringe Systemtemperaturen in Wärmenetzen bis hin zu kalten Wärmenetzen, um die Transportverluste zu minimieren und eine entsprechende Berücksichtigung dieser Randbedingung bei der Ausweisung und Planung von Wärmenetzen.
Planung von Wärmenetzen nur in Bereichen, in denen die Transportverluste und der erforderliche Infrastrukturaufwand geringer sind als die Effizienzgewinne aus der Erzeugung oder eine klimaneutrale Wärmeversorgung anders nicht darstellbar ist.
- Wir setzen uns dafür ein, dass in Wärmenetzen die Temperaturen so niedrig wie möglich gehalten werden, einschließlich der Nutzung von sogenannten kalten Wärmenetzen. Dies trägt dazu bei, den Energieverlust während des Transports zu verringern. Die Anforderung niedriger Systemtemperaturen sollte bei der Ausweisung und Planung von Wärmenetzen berücksichtigt werden.
- Planung von Wärmenetzen nur dort, wo die Effizienzgewinne höher sind als Aufwand und Transportverluste oder es keine andere Möglichkeit für die klimaneutrale Wärmeversorgung gibt.
Absenkung von Systemtemperaturen bestehender Netze
Systemtemperaturen in Wärmenetzen sind die Temperaturen des Wassers oder eines anderen Mediums, das zur Wärmeversorgung von Gebäuden durch das Netz fließt. Traditionelle Netze arbeiten oft mit hohen Temperaturen (über 90°C), was zu Energieverlusten führen kann. Niedrigere Temperaturen, bis hin zu "kalten" Wärmenetzen, minimieren diese Verluste, indem sie die Temperaturdifferenz zur Umgebung verringern und effizienter mit erneuerbaren Energiequellen arbeiten.
Daher fordern wir eine Absenkung der Systemtemperaturen in bestehenden Netzen , um die Transportverluste zu reduzieren und so die Effizienz klimaneutraler Wärmequellen zu verbessern., um die Transportverluste zu reduzieren und
so die Effizienz klimaneutraler Wärmequellen zu verbessern.
Nachhaltige Auswahl und Bewertung von Energieträgern
- Berücksichtigung von stofflichen Verfügbarkeiten und Bedarfen: Holz, Biomasse/Biogas und Wasserstoff beispielsweise sind rare Güter und sollten somit nur für die Spitzenlast eingesetzt werden. Für den normalen Gebrauch setzen wir auf Solar, Windenergie und Geothermie.
- CO2-Emissionen sollten physikalisch korrekt abgebildet werden. Dies bezieht sich insbesondere auf die Kraft-Wärme-Kopplung und die sogenannte “unvermeidbare Abwärme”. Müllverbrennung ist keine unvermeidbare Abwärme, Müll kann im Sinne der Kreislaufwirtschaft auch als Ressource verstanden werden und sollte in Zukunft keine Wärmequelle mehr sein. Daher setzen wir uns für eine Änderung der Verdrängungsstromgutschrift nach GEG ein, in der die oben genannte Regelung formuliert ist.
Nachhaltige Auswahl und Bewertung von Energieträgern
Berücksichtigung von stofflichen Verfügbarkeiten und Bedarfen.
(was effektiv einen Ausschluss von Holz, Biomasse, Biogas, H2 etc. außer für Spitzenlast?? bedeutet)Physikalisch korrekte Abbildung von CO2 Emissionen (keine Verdrängungsstromgutschrift nach GEG) bei KWK und “unvermeidbarer Abwärme”, Müllverbrennung ist KEINE unvermeidbare Abwärme (vgl. Kreislaufwirtschaft)
Neben CO2 sollte die aufgewendete Endenergie in der Erzeugung als Vergleichs- und Bewertungsgröße herangezogen werden, um den effizienten Energieeinsatz zu befördern und ineffiziente Erzeugungsstrukturen zu erkennen bzw. zugunsten dezentraler Wärmepumpenlösungen zu verlassen
- Neben den CO2-Emissionen sollte die Energiemenge und die Art der Energieträger (Endenergie) als Vergleichs- und Bewertungsgröße herangezogen werden, um den effizienten Energieeinsatz zu fördern und ineffiziente Strukturen auszubessern.
gemeinwohlorientierter Betrieb (neuer) (Fern-)Wärmenetze
gemeinwohlorientierter Betrieb (neuer) (Fern-)Wärmenetze
Insbesondere bei neuen Fernwärmenetzen mit Anschlusszwang nicht renditeorientierte Betriebs- / Bewirtschaftungsformen, sondern solche, die im Endkundenpreis nur Energie-, Betriebs- und Investitionskosten abbilden.Bspw. durch kommunale Gesellschaften, die durch die Politik entsprechende Vorgaben erhalten oder genossenschaftliche Organisationsformen.
Insbesondere bei neuen Fernwärmenetzen mit Anschlusszwang wollen wir Betriebsformen fördern, die im Endkundenpreis nur die Energie-, Betriebs- und Investitionskosten abbilden. Kommunale Gesellschaften, die politisch entsprechende Vorgaben erhalten, oder genossenschaftliche Organisationsformen können dies leisten. Renditeorientierte Bewirtschaftsformen lehnen wir ab. nicht
Fernwärmeversorgung und Modernisierung des Gebäudebestandesgehen Hand in Hand
- Hand in Hand von Fernwärmeversorgung und Modernisierung des Gebäudebestandes.
Die Versorgung mit Fernwärme darf nicht zu Lasten der fortgesetzten Sanierung und Modernisierung des Gebäudebestandes gehen, Energie, die nicht verbraucht wird muss auch nicht erzeugt werden.
Die Versorgung mit Fernwärme darf nicht zu Lasten der fortlaufenden Sanierung und Modernisierung des Gebäudebestandes gehen. Energie, die nicht verbraucht wird, muss auch nicht erzeugt werden.